Behandlungsansätze bei PMS und PMDS
Entdecke die vielseitigen Behandlungsansätze für PMS und PMDS: Medikamente, Psychotherapie, Lebensstiländerungen und pflanzliche Mittel.
Das Prämenstruelle Syndrome (PMS) und die prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) können stark beeinträchtigend sein. Es gibt jedoch verschiedene Behandlungsansätze, die helfen können, die Symptome zu lindern. Diese Ansätze lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen: Medikamente und chirurgische Eingriffe, Psychotherapie und Veränderungen des Lebensstils sowie Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel.
Medikamente und chirurgische Eingriffe
Hormonelle Medikamente
Die in Deutschland wohl am häufigsten zum Einsatz kommenden Behandlungsmöglichkeiten finden sich in der ersten Säule der PMS-Behandlung: Medikamente. Hierbei handelt es sich u.a. um hormonelle Medikamente, wie z.B. die Gabe von Östrogenen, die zur Unterdrückung eines Eisprungs führen. Vor allem die Verschreibung von Östrogenen scheint eine positive Wirkung auf die prämenstruellen Beschwerden zu haben. Allerdings müssen starke Nebenwirkungen in Folge des Eingriffs in den Hormonhaushalt berücksichtigt werden. Diese Nebenwirkungen können zwischen den einzelnen Medikamenten sehr unterschiedlich ausfallen, sodass für eine hormonelle Therapie die Rücksprache und ausreichend Aufklärung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt notwendig sind. Interessanterweise wurde untersucht, ob es möglich ist, solche hormonellen Medikamente betroffenen Frauen nur während der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus, also in der Lutealphase, zu geben. Dies blieb jedoch ohne Erfolg.
Verhütungspillen
Häufig zum Einsatz kommen mittlerweile auch Verhütungspillen, die sogenannte Antibabypille, die von ihren Wirkstoffen her so zusammengesetzt sind, dass sie auch einen positiven Einfluss auf prämenstruelle Beschwerden haben sollen. Für genauere Informationen, um welche Medikamente es sich hierbei handelt, solltest du ebenfalls Rücksprache mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt halten. Bei den PMS-wirksamen Verhütungsmitteln muss man jedoch feststellen, dass wissenschaftliche Untersuchungen eher widersprüchliche Ergebnisse in Bezug auf die Wirksamkeit zeigen: Bei manchen Frauen scheinen sie zu helfen, bei anderen wiederum nicht. Teilweise wirken sie auch nur auf bestimmte Symptome und meist nicht auf alle Beschwerden gleichermaßen.
Antidepressiva
Wie wir bereits im Abschnitt über die Ursachen von PMS erfahren haben, besteht die Möglichkeit, dass der Stoffwechsel einer wichtigen Substanz im Gehirn – dem Serotonin – verändert ist. Serotonin ist unter anderem auch für die Regulierung unserer Gefühle und Stimmung verantwortlich. Medikamente, die die Menge dieser Substanz im Gehirn erhöhen, werden daher auch zur Behandlung prämenstrueller Beschwerden eingesetzt. Es handelt sich hierbei um sogenannte Antidepressiva, im Speziellen solche Antidepressiva, die spezifisch auf das Serotonin wirken. Diese Medikamente können im Allgemeinen stimmungsaufhellend und angstlösend wirken.
Wenn man alle medikamentösen Behandlungsansätze für PMS betrachtet, konnten für die Antidepressiva bisher die meisten und die besten Nachweise erbracht werden. Interessanterweise zeigt sich zudem, dass ihre Wirkung bei PMS zeitnah, d.h. kurze Zeit nach Beginn der regelmäßigen Einnahme, einsetzt. Das ist außergewöhnlich für den Einsatz dieses Medikaments. Wenn man sie z.B. klassischerweise bei Depressionen verabreicht, ist das nicht der Fall. Hier dauert es bis zu mehreren Wochen, bis das Antidepressivum zu wirken beginnt. Daher muss man dieses Medikament zur Behandlung von PMS nicht über den gesamten Menstruationszyklus einnehmen, sondern es kann sich auch als wirksam erweisen, wenn man es nur während der Lutealphase verabreicht.
Das hört sich erst mal alles sehr gut an. Jedoch muss berücksichtigt werden, dass die Rate an Patientinnen, bei denen eine Verbesserung der prämenstruellen Beschwerden durch das Antidepressivum eintritt, nur bei 40% liegt. Zudem gehen Antidepressiva häufig mit sehr unangenehmen Nebenwirkungen einher, wie z.B. Übelkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder dem Verlust an sexuellem Interesse. Hier muss also sehr gut abgewogen werden, ob die prämenstruellen Beschwerden so stark sind, dass dieser Kompromiss bzgl. der Nebenwirkungen eingegangen werden soll. Die Einnahme antidepressiver Medikamente scheint daher nur bei schwer beeinträchtigenden Formen von PMS als empfehlenswert.
Chirurgische Eingriffe
Abschließend zur ersten Säule der PMS-Behandlung stellt sich die Frage, was mit „chirurgische Eingriffe“ gemeint ist. Diese kommen nur höchst selten zum Einsatz und stehen eigentlich nur in äußerst schwerwiegenden Fällen von PMS zur Wahl. Dabei handelt es sich zum Beispiel um eine Operation, bei der die Eierstöcke entfernt werden. Die Folgen eines solchen Eingriffs sind schwerwiegend (Zeugungsunfähigkeit!) und nicht mehr rückgängig zu machen. Sie stellen daher eigentlich keine echte Option dar und werden nur in äußersten Ausnahmefällen durchgeführt.
| Behandlungsform | Wer bietet sie an? | Positive und negative Wirkungen? | Bei welchem Schweregrad von PMS sind sie hilfreich? |
|---|---|---|---|
| Hormonmedikamente (z.B. Östrogene) | Verschreibungspflichtig; nur im Rahmen eines Gesprächs und einer Untersuchung durch Frauenärztin/-arzt | Positive Wirkungen: auf verschiedene prämenstruelle Beschwerden. Wirkung nur nachgewiesen, wenn sie durchgängig eingenommen werden. Negative Wirkungen: schwerwiegende Nebenwirkungen möglich, unterschiedlich zwischen den Medikamenten. | Bei schwergradigem, sehr stark beeinträchtigendem PMS |
| Hormonelle Verhütungsmittel (z.B. Drospirenon + Ethinylestradiol) | Verschreibungspflichtig; Dosierung muss von Frauenärztin/-arzt betreut werden | Positive Wirkungen: widersprüchliche Befunde, helfen bei manchen Frauen auf verschiedene prämenstruelle Beschwerden. Negative Wirkungen: Nebenwirkungen unterschiedlich zwischen Medikamenten. | Bei mittelgradigem, beeinträchtigendem bis schwergradigem, sehr stark beeinträchtigendem PMS |
| Antidepressiva (z.B. Clomipramin, Citalopram, Fluoxetin) | Verschreibungspflichtig; Dosierung muss von Fachärztin/-arzt betreut werden | Positive Wirkungen: auf körperliche und psychische Symptome des PMS nachgewiesen. Wirkung auch nachgewiesen, wenn nur in Lutealphase eingenommen. Negative Wirkungen: vielfältige Nebenwirkungen möglich (z.B. Übelkeit, Schlafstörungen). | Bei schwergradigem, sehr stark beeinträchtigendem PMS |
| Chirurgische/operative Eingriffe (z.B. Entfernung der Eierstöcke) | Schwerwiegende Konsequenzen müssen mit Frauenärztin/-arzt besprochen werden | Positive Wirkungen: PMS-Beschwerden können positiv beeinflusst werden. Negative Wirkungen: schwerwiegende und irreversible Konsequenzen. | Höchst fragwürdig, selbst bei schwergradigem, sehr stark beeinträchtigendem PMS |
Psychotherapie und Veränderungen des Lebensstils
Wie aus der Übersicht der Behandlungsansätze bereits hervorgeht, stellen Veränderungen in der Lebensführung und psychotherapeutische Methoden eine mögliche ergänzende Strategie zu den bisher vorgestellten, eher rein medizinischen und auf den Körper gerichteten Behandlungsmöglichkeiten dar. Das primäre Ziel der Psychotherapie besteht nicht darin, die körperlichen Veränderungen, die mit PMS einhergehen, direkt zu verändern. Vielmehr unterstützen diese Maßnahmen die Betroffenen dabei, ihre Lebensqualität trotz bestehender Beschwerden aufrechtzuerhalten. Ein positiver indirekter Effekt kann dabei sein, dass die prämenstruellen körperlichen und psychischen Beschwerden in den Hintergrund treten.
Erhöhung körperlicher Aktivität und Veränderungen in der Ernährung
Zu den Veränderungen des Lebensstils, die in der zweiten „Behandlungssäule“ genannt werden, zählen vorrangig eine Erhöhung körperlicher Aktivität sowie Veränderungen in der Ernährung. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass beide Strategien positive Ergebnisse hinsichtlich prämenstrueller Beschwerden erbringen können.
- Körperliche Aktivität/Sport:
- Positive Wirkungen: Einige Studien zeigen, dass aerobe Übungen und Konditionstraining einen positiven Effekt auf körperliche wie auch psychische prämenstruelle Symptome haben können.
- Negative Wirkungen: Bei niedriger körperlicher Kondition kann erhöhte sportliche Aktivität mit verschiedenen körperlichen Symptomen/Schmerzen einhergehen.
- Veränderungen des Ernährungsstils:
- Positive Wirkungen: Wenige Studien haben gezeigt, dass sich eine Ernährungsumstellung auf komplexe Kohlenhydrate positiv auf PMS auswirken kann.
- Negative Wirkungen: Zu starke Einschränkungen im alltäglichen Leben durch zu viele „verbotene“ Lebensmittel.
Beide Strategien werden ein sehr wichtiger Teil dieses Internetbasierten Selbsthilfetrainings sein, und wir werden versuchen, dir Tipps und Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen du solche Veränderungen in deinem Lebensstil erreichen kannst.
Kognitive Verhaltenstherapie
In Bezug auf die psychotherapeutischen Methoden steht vor allem eine Therapieform im Vordergrund: die sogenannte kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Ein ganz wichtiges Merkmal dieser Therapieform ist, dass sie an den aktuellen Problemen der Betroffenen ansetzt und versucht, Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Die kognitive Verhaltenstherapie zielt nicht primär darauf ab, die körperlichen und schmerzbezogenen prämenstruellen Symptome direkt zu verändern oder zu „heilen“. Das primäre Ziel besteht vielmehr darin, Strategien zu vermitteln, wie du im Hier und Jetzt deine Lebensqualität und dein Wohlbefinden unabhängig von den prämenstruellen Beschwerden wiederherstellen kannst. Du sollst die Möglichkeit erhalten, dich wieder auf die wichtigen Dinge in deinem Leben konzentrieren zu können und mit den körperlichen Symptomen besser umzugehen. Die prämenstruellen Beschwerden sollen dein Leben nicht mehr so dominieren wie bisher. Ein positiver Effekt kann dabei sein, dass deine Beschwerden so weit in den Hintergrund treten, dass du sie nur noch reduziert oder bestenfalls gar nicht wahrnimmst.
Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg dieser Methode ist jedoch, dass du versuchst, die Techniken, die du während der Therapie erlernst, über die Therapiesitzungen hinaus selbstständig anzuwenden und mit ihnen zu „experimentieren“. Da es kein „Rezept“ gibt, das für alle gleich wirksam ist, musst du selbst herausfinden, wie du das Erlernte in deinen Alltag integrieren kannst. Die Therapeutin oder der Therapeut hat dabei die Funktion, dir „das Werkzeug an die Hand“ zu geben und dich bei der Umsetzung bzw. bei auftretenden Schwierigkeiten zu unterstützen. Daraus wird deutlich, dass du als Betroffene in der kognitiven Verhaltenstherapie eine sehr aktive Rolle einnimmst. Nur so hat diese Behandlungsform eine Chance, wirksam zu sein.
Wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Therapieform bei PMS existieren bereits einige, die eine deutliche Verbesserung des psychischen Wohlbefindens und der Lebenszufriedenheit nachweisen konnten.
| Behandlungsform | Wer bietet sie an? | Positive und negative Wirkungen? | Bei welchem Schweregrad von PMS sind sie hilfreich? |
|---|---|---|---|
| Erhöhung körperlicher Aktivität | Fitnessberater im Fitnessstudio, Physiotherapeuten | Positive Wirkungen: Kann das Immunsystem stärken, verbessert den gesundheitlichen Zustand und die Stimmung. Negative Wirkungen: Bei niedriger Kondition können körperliche Schmerzen auftreten. | Ab leicht- bis schwergradigem, sehr stark beeinträchtigendem PMS |
| Veränderungen des Ernährungsstils | Ernährungsberater | Positive Wirkungen: Ernährungsumstellung auf komplexe Kohlenhydrate kann PMS positiv beeinflussen. Negative Wirkungen: Zu viele „verbotene“ Lebensmittel können den Alltag stark einschränken. | Ab leicht- bis schwergradigem, sehr stark beeinträchtigendem PMS |
| Kognitive Verhaltenstherapie | Psychologische Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie) | Positive Wirkungen: Verbesserung von psychischem Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit. Negative Wirkungen: Zu Beginn können Beschwerden mehr in den Vordergrund treten, was sich im Therapieverlauf normalisiert. | Bei mittelgradigem, beeinträchtigendem bis schwergradigem, sehr stark beeinträchtigendem PMS |
Ernährungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel
Ernährungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel können ebenfalls eine Rolle bei der Behandlung von PMS und PMDS spielen. Hier sind die wichtigsten Ansätze zusammengefasst:
Ernährungsergänzungsmittel:
- Vitamin B6:
- Obwohl die Wirksamkeit von Vitamin B6 in wissenschaftlichen Studien nicht eindeutig bewiesen ist, wird es häufig bei prämenstruellen Beschwerden eingesetzt. Es gibt jedoch das Risiko neurotoxischer Nebenwirkungen bei hoher Dosierung, die zu Nervenschäden führen können.
- Calcium:
- Calcium hat sich in einigen Studien als wirksam bei der Linderung verschiedener prämenstrueller Symptome erwiesen, einschließlich negativer Stimmung, Wassereinlagerungen und Schmerzsymptome.
- Magnesium:
- Die Ergebnisse zu Magnesium sind widersprüchlich. Einige Studien zeigen positive Effekte auf körperliche Symptome wie Brustdruckempfindlichkeit und Blähungsgefühl, während andere keine signifikanten Vorteile feststellen konnten.
Pflanzliche Mittel:
- Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus):
- Mönchspfeffer ist ein weit verbreitetes pflanzliches Mittel gegen PMS und hat sich besonders bei Brustempfindlichkeit und Spannungsgefühlen als wirksam erwiesen. Leichte Nebenwirkungen wie Akne oder Zwischenblutungen können jedoch auftreten.
- Nachtkerzenöl:
- Nachtkerzenöl wird häufig bei PMS verwendet, allerdings zeigen die meisten Untersuchungen keine signifikante Wirksamkeit. Gelegentlich können Nebenwirkungen wie Übelkeit, Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen auftreten.
- Johanniskraut:
- Johanniskraut kann zur Linderung von Stimmungsschwankungen beitragen, aber die Wirksamkeit bei PMS-Symptomen ist umstritten. Es kann zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen, und Nebenwirkungen wie erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, allergische Hautveränderungen und Magen-Darm-Beschwerden können auftreten.
| Ernährungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel | Wer bietet sie an? | Positive und negative Wirkungen? | Bei welchem Schweregrad von PMS sind sie hilfreich? |
|---|---|---|---|
| Vitamin B6 | Verschreibungspflichtig oder rezeptfrei | Positive Wirkungen: Widersprüchliche Befunde, z.T. positive Effekte auf depressive Stimmung. Negative Wirkungen: Risiko neurotoxischer Nebenwirkungen bei hoher Dosierung. | Bei mittelgradigem, beeinträchtigendem bis schwergradigem PMS. |
| Calcium | Rezeptfrei in Apotheken erhältlich | Positive Wirkungen: Verbesserung verschiedener Symptome (z.B. negative Stimmung, Wassereinlagerungen). Negative Wirkungen: Keine signifikanten negativen Wirkungen bekannt. | Bei mittelgradigem, beeinträchtigendem bis schwergradigem PMS. |
| Magnesium | Rezeptfrei in Apotheken erhältlich | Positive Wirkungen: Widersprüchliche Befunde, z.T. positive Effekte auf körperliche Symptome (z.B. Brustdruckempfindlichkeit). Negative Wirkungen: Mögliche Nebenwirkungen wie Durchfall und Magenverstimmungen. | Bei mittelgradigem, beeinträchtigendem bis schwergradigem PMS. |
| Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) | Rezeptfrei in Apotheken erhältlich | Positive Wirkungen: Nachgewiesen bei stimmungsbezogenen und körperlichen PMS-Symptomen. Negative Wirkungen: Leichte Nebenwirkungen in seltenen Fällen (z.B. Akne, Zwischenblutungen). | Bei mittelgradigem, beeinträchtigendem bis schwergradigem PMS. |
| Nachtkerzenöl | Rezeptfrei in Apotheken erhältlich | Positive Wirkungen: In den meisten Untersuchungen keine signifikante Wirksamkeit nachgewiesen. Negative Wirkungen: Gelegentlich Nebenwirkungen wie Übelkeit, Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen. | Bei mittelgradigem, beeinträchtigendem bis schwergradigem PMS. |
| Johanniskraut | Rezeptfrei in Apotheken erhältlich | Positive Wirkungen: Widersprüchliche Befunde, z.T. positive Effekte auf stimmungsbezogene Symptome. Negative Wirkungen: Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Nebenwirkungen wie erhöhte Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht, allergische Hautveränderungen, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Müdigkeit, Unruhezustände, Missempfindungen. | Bei mittelgradigem, beeinträchtigendem bis schwergradigem PMS. |
Fazit: Behandlungsansätze bei PMS und PMDS
Dieser Überblick über verschiedene Behandlungsansätze zu PMS verdeutlicht, dass es (noch) keine „Wunderpille“ für prämenstruelle Beschwerden gibt und dass es diese wohl in absehbarer Zeit auch nicht geben wird. Bei der einen oder anderen Behandlungsmethode konnte zwar ein positiver Effekt nachgewiesen werden, jedoch meist nur für sehr spezifische Symptome. Es ist wichtig, die Behandlung individuell anzupassen und gegebenenfalls verschiedene Ansätze zu kombinieren, um die bestmögliche Linderung der Beschwerden zu erzielen.