PCO testen lassen: Welche Untersuchungen sinnvoll sind
Bei Verdacht auf PCOS reicht ein einzelner Test nicht aus. Wichtig sind Zyklus, Symptome, Blutwerte und manchmal Ultraschall.

Wenn du PCO testen lassen möchtest, geht es in der Regel nicht um einen einzelnen Test, sondern um eine medizinische Abklärung von PCOS. Ärztinnen und Ärzte betrachten Zyklusmuster, Symptome wie Akne oder verstärkte Behaarung, Blutwerte und manchmal eine Ultraschalluntersuchung. Wichtig ist auch, andere Ursachen auszuschließen.
Hinweis zur Benennung: Einige internationale Fachquellen verwenden inzwischen den Begriff PMOS. Im deutschsprachigen Alltag und in vielen Suchanfragen werden PCO und PCOS aber weiterhin sehr häufig genutzt. Dieser Artikel verwendet deshalb die Suchbegriffe, erklärt aber die medizinische Abklärung dahinter.
Kurzantwort: Wie lässt man PCO testen?
Der erste Schritt ist meist ein Gespräch in der gynäkologischen Praxis oder Endokrinologie. Danach können Hormonwerte, Stoffwechselwerte und gegebenenfalls ein Ultraschall sinnvoll sein. Typische Fragen betreffen unregelmäßige Blutungen, Eisprung, Androgene, Schilddrüse, Prolaktin, Blutzucker und Cholesterin.
Welche Blutwerte können relevant sein?
Je nach Situation können Testosteron oder andere Androgene, TSH, Prolaktin, Blutzucker, HbA1c, Lipide und weitere Hormone geprüft werden. Die Werte müssen im Kontext interpretiert werden, weil Medikamente, Verhütung, Zyklusphase und Alter eine Rolle spielen.
Reicht Ultraschall aus?
Nein. Ein polyzystisches Aussehen der Eierstöcke kann zur Diagnose passen, ist aber allein nicht beweisend. Umgekehrt kann PCOS auch dann möglich sein, wenn der Ultraschall nicht eindeutig ist. Besonders bei Jugendlichen ist die Diagnose vorsichtig zu stellen.