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Hyperkinetische Störungen: Bedeutung und Symptome bei Frauen

Hyperkinetische Störungen sind Entwicklungsstörungen mit Kernsymptomen Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität.

Hyperkinetische Störungen sind ein Oberbegriff für eine Gruppe von psychischen Entwicklungsstörungen, deren Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität sind . In der ICD-10 wird dieser Begriff unter F90. („Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend“) geführt . Typische Merkmale sind ein frühes Auftreten (häufig schon im Vorschulalter), andauernde Ablenkbarkeit, mangelnde Ausdauer bei geistigen Aufgaben sowie übermäßige motorische Unruhe . Hyperkinetische Kinder wirken oft unvorsichtig, impulsiv und bekommen leicht Ärger, weil sie aus Unachtsamkeit Regeln verletzen .

Mit der ICD-11 wurde die Erkrankung unter dem Namen „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)“ in die Kategorie der neurodevelopmentalen Störungen überführt . In der Praxis werden „hyperkinetische Störung“ (HKS) und ADHS weitgehend synonym verwendet. Wichtig ist: ADHS/ADS sind keine neuen Krankheiten, sondern unterschiedliche Begriffe für ähnliche Symptomgruppen . So steht ADHS (gemäß DSM/ICD-11) für das gesamte Spektrum, ADS (englisch ADD) wurde früher oft für die unaufmerksame Form ohne ausgeprägte Hyperaktivität benutzt . In Deutschland hat sich neben dem Fachbegriff Hyperkinetische Störung auch die Abkürzung ADHS durchgesetzt, da sie alle Erscheinungsformen abdeckt . Umgangssprachlich wird manchmal noch von ADS gesprochen, insbesondere wenn vor allem Konzentrationsprobleme im Vordergrund stehen .

Ist ADHS vererbbar? Das sagt die Forschung

Typische Symptome hyperkinetischer Störungen

Hyperkinetische Störungen äußern sich vor allem durch die drei Kardinalsymptome:

  • Unaufmerksamkeit: Betroffene haben Schwierigkeiten, bei Aufgaben konzentriert zu bleiben. Sie machen häufig Flüchtigkeitsfehler, verlieren Dinge und erscheinen vergesslich. Oft hören sie nicht richtig zu oder verlieren bei Details schnell das Interesse .
  • Hyperaktivität: Kinder können nur schwer ruhig sitzen; sie zappeln mit Händen oder Füßen, stehen viel herum oder laufen in unpassenden Situationen umher. Erwachsene empfinden oft ein inneres Getrieben-Sein und fühlen sich ständig „auf Achse“. Manchmal äußert sich das auch durch schnelles und viel Reden .
  • Impulsivität: Betroffene handeln häufig spontan, ohne lange nachzudenken. Sie platzen mit Antworten heraus, können kaum abwarten, bis sie an der Reihe sind, und unterbrechen oft andere Menschen . In praktischen Situationen fehlt die Geduld, Warteschlangen zu akzeptieren oder riskante Entscheidungen zu überdenken.

Diese Symptome müssen in einem gewissen Ausmaß schon im Kindesalter bestanden haben, um die Diagnose zu stellen. Klassisch verlangt das ICD-10-Kriterium zum Beispiel, dass bereits im Vorschulalter (vor ca. 7 Jahren) erste Anzeichen erkennbar waren und sich die Auffälligkeiten in mehreren Lebensbereichen (z. B. Schule und Zuhause) zeigen . In der Regel müssen mindestens sechs der entsprechenden Verhaltenssymptome aus dem Bereich Unaufmerksamkeit und/oder aus dem Bereich Hyperaktivität/Impulsivität über mind. 6 Monate aufgetreten sein . Ein ausschlaggebender Hinweis ist, wenn diese Verhaltensweisen den Alltag erheblich beeinträchtigen – etwa zu Schulproblemen, Konflikten in der Familie oder Schwierigkeiten im Beruf führen.

Diagnose nach ICD-10/11

Nach den ICD-10-Kriterien gliedert sich die Hyperkinetische Störung in verschiedene Formen, je nach Begleiterscheinungen :

  • F90.0 Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung: Die klassischen Kriterien (Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität, Impulsivität) sind erfüllt, aber kein zusätzliches Störbild.
  • F90.1 Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens: Hier liegen neben den Kernsymptomen auch deutliche Probleme im Sozialverhalten (z. B. aggressives oder aufsässiges Verhalten) vor .
  • F90.8/F90.9 Sonstige/nicht näher bezeichnete: Variationen, die nicht genau unter die obigen Kategorien fallen.

Für Erwachsene ist die Diagnose anspruchsvoll, weil die ICD-Kriterien ursprünglich auf Kinder zugeschnitten sind . Deshalb ermitteln Fachleute bei Erwachsenen rückblickend, ob schon in der Kindheit Symptome auftraten (manchmal bis ins Alter von 12 Jahren) . In der ICD-11 ist die Diagnose konsistenter als „Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD)“ formuliert, mit ähnlichen Kernmerkmalen (siehe ICD-11-Code 6A05) . Wichtig zu wissen ist, dass Symptome allein noch keine Krankheit bedeuten – erst wenn Konzentrationsstörungen, Unruhe und Impulsivität signifikant das Leben stören (z. B. bei Arbeit, Studium oder Beziehungen), liegt eine behandlungsbedürftige Störung vor .

ADHS bei Frauen und Mädchen

Frauen mit ADHS fühlen sich oft innerlich getrieben oder überfordert, auch wenn das von außen nicht immer erkennbar ist. Hyperkinetische Störungen zeigen sich bei Frauen und Mädchen oft weniger auffällig als bei Jungen . Anstelle von wildem Herumrennen oder lautem Stören zeichnen sich viele weibliche Betroffene durch innere Unruhe und Abgeschlagenheit aus. Häufig hören Mädchen mit ADHS „Tagträumereien“ und emotionale Labilität, haben Konzentrationsprobleme und verlieren sich in Grübelei. Sie erscheinen oft geordnet und pflichtbewusst, obwohl sie innerlich stark angespannt sind .

Typisch ist auch eine versteckte Hyperaktivität: Sie kann sich in nervösem Nägelkauen, Zappeln mit den Füßen oder gedanklicher Ruhelosigkeit zeigen. Stimmungsschwankungen und labile Gefühlsausbrüche kommen relativ häufig vor . Für Außenstehende wirkt eine Betroffene vielleicht erst einmal ruhig und angepasst – was dazu führen kann, dass Eltern und Fachpersonen ADHS nicht vermuten.

Geschlechtsunterschiede und Maskierung

Frauen mit ADHS lernen oft früh, ihre Symptome zu verbergen oder anzupassen. Gesellschaftliche Erwartungen spielen dabei eine Rolle: Mädchen üben sich darin, störende Impulse zu unterdrücken (zum Beispiel „ruhig sitzen“), und entwickeln in vielen Lebensbereichen Coping-Strategien, um das Chaos zu überspielen . Dadurch können typische ADHS-Symptome wie Hyperaktivität oder Impulsivität vermindert auftreten, während die Probleme im Verborgenen weiter bestehen (z. B. als ständiges Gefühl der Überforderung oder Selbstzweifel). Ein gängiges Bild ist das der „perfekten“ Schülerin oder Studentin: nach außen organisiert und gewissenhaft, im Inneren aber ausgebrannt und gestresst .

Aufgrund dieser Maskierung verläuft ADHS bei Frauen häufig im Verborgenen. Viele Ärztinnen und Ärzte orientieren sich bei der Diagnose noch am typischen Jungenbild (zappeliger Unruhestifter). Mädchen mit ADHS entziehen sich diesem Klischee und werden deshalb seltener entdeckt . Studien zeigen, dass in der Kindheit bei den Diagnosen das Verhältnis Jungen zu Mädchen ungefähr 3:1 beträgt, in der Erwachsenenmedizin bei etwa 1,6:1 . Ab etwa 40 Jahren gleicht sich das Verhältnis an, was darauf hinweist, dass ADHS bei Mädchen und Frauen lange unerkannt bleibt.

Warum ADHS bei Frauen oft übersehen wird

ADHS wird bei Frauen deshalb oft erst spät erkannt. Die eher unauffällige Symptomatik führt leicht zu Fehldiagnosen: Mädchen mit innerer Unruhe oder starker Ablenkbarkeit werden manchmal als schüchtern, depressiv oder ängstlich interpretiert, statt als ADHS-Patientinnen . Ebenso kann emotionale Instabilität fälschlich als Borderline oder Essstörung gewertet werden. Zudem wird ADHS bei Frauen häufig von Sekundärerkrankungen überschattet: Es treten überdurchschnittlich häufig Begleiterkrankungen wie Ängste, Depressionen oder Essstörungen auf . Diese können die Aufmerksamkeit abziehen: Ist z. B. eine Depression im Vordergrund, wird der Gedanke an eine zugrunde liegende ADHS leicht ausgeblendet.

Ein weiterer Grund für die späte Diagnose ist, dass viele Frauen den ersten Hinweis auf eigene ADHS-Symptome erst erhalten, wenn sie ein Kind mit ADHS haben. Dann fällt auf, dass Mutter und Kind ähnliche Denk- und Verhaltensmuster zeigen . Bis dahin erleben Betroffene oft ein konstantes Gefühl des „Andersseins“: sie wundern sich, warum sie sich trotz harter Arbeit ständig überlastet fühlen. Dieses unerklärliche „Puzzleteil“, das plötzlich hinzugefügt wird, kann große Erleichterung bringen .

Verlauf bis ins Erwachsenenalter

Etwa 40–80 % der Kinder mit Hyperkinetischer Störung behalten die Problematik in abgeschwächter Form bis zur Adoleszenz und zum Erwachsenwerden . In der Regel nimmt die motorische Unruhe im Jugendalter ab: Jugendliche (und erwachsene) Frauen und Männer mit ADHS sitzen oft weniger auffällig herum, sondern berichten von innerer Unruhe und Konzentrationsproblemen . Die klassischen Symptome verändern sich: Die Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Impulsivität (etwa Unfähigkeit abzuwarten) und Organisationsprobleme stehen stärker im Vordergrund als das Herumwuseln. Auch soziale und emotionale Themen (wie Schwierigkeiten im Umgang mit dem eigenen Temperament) gewinnen an Bedeutung .

Im Erwachsenenalter wird ADHS oft erst bewusst, wenn die Anforderungen steigen. Viele Frauen berichten, dass sie trotz beruflicher Erfolge ständig das Gefühl hatten, hinterherzuhinken, weil sie sich verspäteten, Termine vergaßen oder innere Unruhe empfanden. Studien zeigen, dass ungefähr ein Drittel der ursprünglich diagnostizierten Kinder im Erwachsenenalter weiterhin eine deutliche ADHS-Beeinträchtigung aufweisen . Langzeitstudien bestätigen, dass sich das Störungsbild ins Erwachsenalter hinein verlagert: Oft leiden Betroffene unter Berufs- oder Beziehungsproblemen, einer erhöhten Unfallgefahr oder weiteren Begleiterkrankungen (wie Substanzmissbrauch), wenn keine Behandlung erfolgt.

Behandlungsmöglichkeiten

Das Behandlungskonzept bei ADHS ist multimodal: Es kombiniert psychoedukative Maßnahmen, Psychotherapie und – wenn nötig – Medikamente . Wichtige Bausteine sind:

  • Psychoedukation und Coaching: Hier lernen Betroffene die biologischen Hintergründe und typischen Symptome der Störung kennen. Durch gezielte Beratung und Strukturierung wird Selbstverständnis gefördert, was oft die Motivation steigert und das Selbstwertgefühl stärkt . Spezielles ADHS-Coaching kann helfen, individuelle Bewältigungsstrategien (Zeitplanung, organisatorische Techniken, Stressbewältigung) zu entwickeln.
  • Psychotherapie: Meist kommt kognitive Verhaltenstherapie zum Einsatz. Sie kann dazu dienen, mit aufkommenden Ängsten, depressiven Verstimmungen oder Beziehungsschwierigkeiten umzugehen, die häufig bei ADHS bestehen. Psychotherapie ist besonders sinnvoll, wenn zusätzliche seelische Probleme bestehen oder wenn jemand erst im Erwachsenenalter die Diagnose erhält und Unterstützung beim Verstehen der eigenen Biographie braucht .
  • Medikamentöse Therapie: Zur akuten Symptomkontrolle werden vor allem Stimulanzien eingesetzt. In Deutschland sind dies Methylphenidat (z. B. Ritalin®, Medikinet®) und Lisdexamfetamin (Elvanse®). Sie erhöhen die Konzentration der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin im Gehirn und verbessern so Aufmerksamkeit und Konzentration . Studien zeigen, dass Methylphenidat auch Erwachsenen zu besserer Fokussierung und geringerer Impulsivität verhilft, wenn auch die Studienlage für Erwachsene etwas begrenzter ist .Alternative Medikamente: Wenn Stimulanzien nicht ausreichend helfen oder nicht vertragen werden, kann der nicht-stimulierende Wirkstoff Atomoxetin (Strattera®) erwogen werden . Atomoxetin erhöht selektiv Noradrenalin und kann die Unaufmerksamkeit lindern. Alle ADHS-Medikamente können Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen oder Herzrasen haben, weshalb Ärzte vor der Verschreibung insbesondere die Herzgesundheit prüfen . Klinische Erfahrungen deuten darauf hin, dass Frauen mit ADHS manchmal mit geringeren Dosen der gleichen Substanzen auskommen als Männer .

Die Auswahl der Therapie hängt individuell vom Leidensdruck ab. Oft ergänzen Selbsthilfegruppen oder Support-Angebote die Behandlung. Im Idealfall ist die Therapie so maßgeschneidert, dass sie genau dort ansetzt, wo die Symptome den Alltag am meisten beeinträchtigen .

Wann ist eine ADHS-Diagnose sinnvoll?

Eine Diagnose sollte dann angestrebt werden, wenn die beschriebenen Symptome das Leben stark belasten und durch kein anderes Problem erklärt werden können. Ein Hinweis ist etwa, wenn Arbeitsleistungen oder Alltagsaufgaben (Haushalt, Organisation) plötzlich nicht mehr zuverlässig klappen, Partnerschaften häufig unter Stress geraten oder man in Risikosituationen durch impulsives Verhalten auffällt . Selbstversuche mit Entspannungstechniken oder alleinerziehenden Bewältigungsstrategien helfen vielen, erreichen aber ihre Grenzen, wenn die Symptome ausgeprägt sind .

Betroffenen Frauen kann eine klare Diagnose enorm helfen. Sie erklärt rückblickend, warum schon in der Kindheit bestimmte Lern- oder Sozialprobleme auftraten, und entlastet vom Gefühl des Versagens. In vielen Fällen wird berichtet, dass mit der Diagnose endlich ein „Puzzleteil“ gefunden ist, das viele Lebenssituationen in ein neues Licht rückt . Eine offizielle Diagnose kann zudem den Weg ebnen für eine professionelle Behandlung (Therapie, Coaching, medikamentöse Unterstützung) und für Entlastungen am Arbeitsplatz oder in der Schule.

Die Diagnostik sollte von Fachärztinnen und Fachärzten für Psychiatrie, Psychotherapie oder Neurologie gestellt werden. Dort wird mit ausführlichen Gesprächen und standardisierten Fragebögen geklärt, ob die Symptome seit der Kindheit bestehen und in mehreren Lebensbereichen stören . In Deutschland orientieren sich Behandler in der Praxis an den S3-Leitlinien für ADHS, die das ICD-10-Konzept und aktuelle Forschungen zusammenfassen. Generell gilt: Je eher belastende Symptome erkannt werden, desto besser kann der weitere Lebensweg angepasst werden – eine Diagnose ist also oft ein wichtiger erster Schritt zur Besserung .

Tipps: Wie erkenne ich ADHS bei mir?

  • Symptome reflektieren: Führen Sie Buch über Ihr Alltagserleben. Kommen Ihnen die genannten Symptome (z. B. häufige Unruhe, Vergesslichkeit, Probleme beim Planen, ständiges Gedankenkreisen) bekannt vor? Oft hilft es, Tagebucheinträge oder Kalender zu prüfen, um Muster zu erkennen. Denken Sie auch an die Schulzeit zurück: Gab es schon als Kind Probleme mit Aufmerksamkeit oder Hyperaktivität ?
  • Vergleich mit Anderen: Sprechen Sie mit nahestehenden Personen (Freundinnen, Partner, Familie). Beobachten sie Ähnlichkeiten in Ihrem Verhalten seit der Kindheit? Viele Frauen entdecken ihre ADHS-Anzeichen erst, wenn Angehörige sie darauf aufmerksam machen.
  • Online-Tests und Selbsthilfe: Es gibt validierte ADHS-Selbsttests und Fragebögen (z. B. Wender-Utah-Kriterien für Erwachsene), die erste Anhaltspunkte geben können. Solche Tests ersetzen keine Diagnose, aber sie können das Empfinden bestätigen, dass eine nähere Abklärung sinnvoll ist.
  • Alltag strukturieren: Unabhängig von einer offiziellen Diagnose ist es hilfreich, Ihr Leben möglichst gut zu strukturieren (feste Routinen, klare To-Do-Listen, Erinnerungs-Apps). Wenn trotz dieser Strategien die Schwierigkeiten überhandnehmen, ist das ein Zeichen dafür, ärztlichen Rat einzuholen.
  • Professionelle Hilfe suchen: Zögern Sie nicht, eine Fachärztin/einen Facharzt oder eine spezialisierte Beratungsstelle zu kontaktieren. Gerade für Frauen bieten spezialisierte ADHS-Therapeuten und -Coachings gezielte Unterstützung an. Eine professionelle Diagnose kann letztlich Erleichterung bringen und ist der Schlüssel zu gezielten Hilfsangeboten .

Eine Hyperkinetische Störung/ADHS kann mit der richtigen Betreuung gut gemanagt werden. Viele Frauen berichten, dass sie sich nach einer Behandlung deutlich kompetenter fühlen und viel besser mit den Herausforderungen umgehen können. Wichtig ist, sich nicht scheuen, Hilfe zu holen – denn auch wenn ADHS bei Frauen oft unerkannt bleibt, gibt es heute wirksame Therapien und starke Unterstützungsmöglichkeiten.